Sonntag, 7. Mai 2017

Die Flamme erlischt von George R. R. Martin

Die Flamme erlischt

Broschiert 14,99€
Penhaligon Verlag 
448 Seiten 

Inhalt:
Der Hilferuf seiner Jugendliebe Gwen führt Dirk t'Larien zu der sterbenden Welt Worlorn. Aber als er dort eintritt, scheint Gwen es sich anders überlegt zu haben und versucht, ihn wieder wegzuschicken, denn sie liebt ihren Ehemann Jaan. Doch mit der Heirat ist sie auch in eine Kultur eingetreten, die Frauen keine Selbstbestimmung erlaubt. Dirk kann nicht glauben, dass sie dieses Schicksal freiwillig gewählt hat, und tatsächlich gelingt es ihm, sie zur Flucht zu überreden. Doch mit ihrem Verrat an Jaan haben sie auch dessen Schutz aufgegeben, und Menschenjäger treiben sie in die Enge. Nur einer kann sie noch retten – doch Jaan ist seine Ehre wichtiger als alles andere …

Meine Meinung:
Aufgrund der Popularität des Autors hatte ich hohe Erwartungen an sein erstes Buch. 
Der Protagonist Dirk t'Larien begibt sich, mit der Hoffnung seine einst verlorene Liebe Gwen zurückzugewinnen, auf den sterbenden Planeten Worlon, der nur noch wenige Bewohner hat. Durch ein Missverständnis gerät die Geschichte in Fahrt. Dirk wird von anderen Kavalaren zu einem Duell herausgefordert, vor welchem er flüchtete und sich, Gwen und Jaan in Gefahr bringt.
Gern kann sich über die gesamte Geschichte hinweg nicht recht entscheiden, was sie will. Was leider etwas langatmig ist.
Natürlich erschafft der Autor eine Welt, in die der Leser abtauchen kann. Allerdings stellt er alles was sehr gezogen dar. 150 Seiten weniger hätten dem Buch keinen Abbruch getan, im Gegenteil. 
Der Leser lernt also 14 Welten und Städte kennen. Leider sind die Protagonisten nicht besonders gut ausgearbeitet und ich kam beim Lesen immer wieder ins stocken und hatte den Impuls das Buch an die Seite zu legen. Zudem war es leider teilweise wirklich verworren und ich wusste nicht, was ich tun sollte um dadurch zu steigen.
Ich habe das Buch natürlich beendet, was allerdings Monate dauerte und es könnte mich nicht so überzeugen wie Wildcards oder Game of Thrones.... Ich bin froh, dass der liebe Herr Martin mittlerweile um Längen bessere Bücher geschrieben hat.